Andermatt Golf Course
Der Andermatt Golf Course ist Teil der OK:GO Initiative. Menschen mit Mobilitätseinschränkungen erhalten hier detaillierte Informationen zur Barrierefreiheit des Golfplatzes.
Beschreibung
Der Andermatt Golf Course erstreckt sich über rund 1,3 Millionen Quadratmeter und ist mehr als sechs Kilometer lang. Der 18-Loch-Platz entspricht internationalen Turnierstandards und wurde vom renommierten Golfarchitekten Kurt Rossknecht konzipiert. Alpine Elemente wie Felsformationen, Blumenwiesen, Bäche und Seen verleihen dem Platz eine besondere Atmosphäre. Der Wind, der oft durch das Urserntal weht, stellt dabei eine zusätzliche sportliche Herausforderung dar und bereichert das Golfspiel.
Das moderne Clubhaus bietet Golferinnen und Golfern umfassende Annehmlichkeiten – darunter Garderoben, eine grosse Sonnenterrasse, eine Lounge zum Entspannen sowie ein Restaurant für die Zeit vor oder nach dem Spiel. Das Team des Andermatt Golf Course unterstützt zudem Turnierveranstalter und Sponsoren gerne bei der Organisation von Einladungsturnieren.
Neben dem 18-Loch-Platz in Andermatt gehören zur Region auch drei weitere 9-Loch-Golfplätze in Realp (Uri), Sedrun (Graubünden) und Obergesteln (Wallis), die zusammen ein abwechslungsreiches Golfangebot in den Alpen bilden.
Natur und Biodiversität
Der Golfplatz liegt inmitten eines wertvollen Naturraums. Rund um die Anlage sowie im angrenzenden Naturschutzgebiet «Bäz» wurde bei der Planung besonderer Wert auf den Schutz von Pflanzen und Tieren gelegt.
Ein Monitoring der Vogelwarte Sempach zeigt, dass sich hier eine bemerkenswerte Artenvielfalt entwickelt hat. Bereits 2019 wurden 36 Brutvogelarten mit insgesamt 155 Revieren nachgewiesen. Darunter befinden sich auch seltene Arten wie das Braunkehlchen, das auf spät gemähte Wiesen angewiesen ist und auf der roten Liste der gefährdeten Vogelarten steht.
Auch die Gewässer des Golfplatzes bieten wichtige Lebensräume. Untersuchungen belegen eine überraschend grosse Libellenvielfalt mit zwölf verschiedenen Arten, darunter auch gefährdete Arten wie die Schwarze Heidelibelle oder die Gemeine Binsenjungfer. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Massnahmen zur Förderung der Biodiversität rund um den Golfplatz erfolgreich entwickeln.