Kapelle Maria Hilf

Beschreibung

Die Kapelle Maria Hilf in Andermatt wurde 1735/1736 auf einem Hügel oberhalb des Dorfes erbaut und bietet einen eindrucksvollen Blick auf Andermatt und das Urserntal. Sie entstand in einer Zeit, als Lawinen eine grosse Bedrohung für die Bevölkerung darstellten, und gilt bis heute als Symbol für Glauben und Schutz. Ihre Geschichte reicht jedoch noch etwas weiter zurück: Nach dem schweren Lawinenwinter von 1720 liess Maria Renner aus Dankbarkeit für ihre Verschonung eine Holztafel mit dem Gnadenbild Mariahilf an einer Tanne im Bannwald anbringen. Rasch entwickelte sich eine Verehrung des Bildes. Der Andermatter Johann Jakob Danioth gelobte daraufhin den Bau einer Kapelle, nachdem seine schwer erkrankte Frau und seine Tochter wieder gesund wurden. 1723 wurde der Grundstein gelegt, 1724 die erste Kapelle geweiht. Da diese bald zu klein wurde, entschloss sich die Talschaft zu einem Neubau. Die heutige Kapelle entstand schliesslich 1735/1736.

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